Von Bäumen und Raketen - 75 Jahre im Ober-Olmer Wald: Ausstellung im Forsthaus

Anlässlich des Landesjubiläums blickt Landesforsten im Ober-Olmer Wald auf die letzten 75 Jahre zurück.

Nach den Holzeinschlägen der Nachkriegsjahre bestand der Ober-Olmer Wald fast nur noch aus Buschwerk. Während sich die Natur davon erholte, errichteten die amerikanischen Streitkräfte in den fünfziger Jahren eine Militärbasis direkt vor den Toren von Mainz. Mitte der Neunzigerjahre zogen die Truppen wieder ab und die ehemalige Sperrzone wurde zum ökologischen Modellprojekt. Daraus entstand eines der bedeutendsten Naherholungsgebiete im Raum Mainz. Die Renaturierung des Gebiets wurde durch ein großes Kunstprojekt begleitet. Noch heute zeugen der Hügel der Freundschaft und Ursula Bertrams Fotostelen als Denkmale des Kalten Kriegs hiervon. Im Wald-Naturschutzzentrum wird nun erstmalig Filmmaterial von der Entstehung dieses Kunstwerks gezeigt.

Besucher können auch tief in das Innere einer 75-jährige Eiche des Ober-Olmer Walds blicken. Sie erzählt aus ihrem ereignisreichen Leben. Staunen Sie über ihre Geschichten: Von Bäumen und Raketen.

Die Ausstellung ist bis 15. Dezember zu den Öffnungszeiten des Waldkiosk Donnerstags bis Sonntag von 11 bis 17.30 Uhr geöffnet.

 

Von Bäumen und Raketen

 

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