Kultur im Lockdown: Was überhaupt noch geht

(Foto: Michael Fuhr) 


Die Corona-Krise hat Deutschland nun nochmal härter im Griff. Seit fast einem Jahr schon liegt auch dieser Blog weitgehend auf Eis, da es kaum noch Kulturevents gibt. Statt zu jammern haben wir uns aber einmal umgeschaut, was aktuell überhaupt noch möglich ist. Und siehe da: Man kann in Mainz und Wiesbaden immer noch ein wenig Kultur genießen.

Wer Musik live hören will, hat prinzipiell nur eine Möglichkeit: Die Teilnahme an einem Gottesdienst. So manche Kirchengemeinde hat zu diesem Zweck in den vergangenen Wochen derzeit arbeits- und tätigkeitslose Musiker eingeladen, was wir für eine tolle Geste halten.

Trotz Lockdown erlebt man auch hin und wieder noch Straßenmusik am Rheinufer oder den Fußgängerzonen.

Weiter geöffnet sind der Botanische Garten der Universität Mainz sowie der Wildpark in Gonsenheim und das soll wohl auch so bleiben. Im Wildpark gelten die üblichen Abstandsregeln und man muss einen Mund- und Nasenschutz tragen.

Kunstwerke anschauen kann man sich noch an verschiedenen Orten: In Wiesbaden etwa die Kunstdenkmäler in der Robert-Krekel-Anlage, Biebrich oder die Interaktive Kunst im Schlossgarten Freudenberg. Sehenswert sind auch die Gedenkstätte Brückenrampe Rathenauplatz sowie die Graffiti-Kunst in Kastel, etwa unterm Hochkreisel oder entlang der Steinern Straße. In Mainz gibt es Skulpturen und Kunstwerke der Rheinufergalerie zwischen Fischtorplatz und Holzturm zu bestaunen oder die Gedenkstätte St. Christoph Mainz.

Es ist alles in allem freilich sehr wenig, aber besser als nichts. So kann man bei schönem Wetter doch mal einen kleinen Kulturspaziergang machen.

Wir hoffen freilich dennoch, dass das alles bald ein Ende hat und es wieder mehr Kultur in Mainz und Wiesbaden gibt. Bis dahin: Haltet die Ohren steif und vor allem: Bleibt gesund!

 

 

 


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